Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein zentraler Baustein für den Klimaschutz und für eine sichere, bezahlbare Energieversorgung. Mit der geplanten Photovoltaikanlage und dem Batteriespeicher leisten wir einen konkreten Beitrag zur Energiewende – direkt hier vor Ort.
Die Anlage mit einer Leistung von rund 6 MW Photovoltaik erzeugt jährlich sauberen Strom aus Sonnenenergie und vermeidet damit erhebliche Mengen an CO₂-Emissionen. Der ergänzende Batteriespeicher mit ca. 2,5 MW Leistung ermöglicht es, Solarstrom zeitversetzt bereitzustellen. So kann Energie dann genutzt werden, wenn sie gebraucht wird – auch außerhalb der direkten Sonnenstunden.
Unser Ansatz verbindet Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und Versorgungssicherheit. Die Wertschöpfung bleibt in der Region, lokale Unternehmen werden eingebunden und Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen. Gleichzeitig stärken wir die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und steigenden Energiepreisen.
Das Projekt zeigt: Klimaschutz ist kein abstraktes Ziel, sondern eine gemeinschaftliche Aufgabe, die vor Ort umgesetzt werden kann – verantwortungsvoll, transparent und nachhaltig.

Der erzeugte Solarstrom wird überwiegend in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Durch den Einsatz des Batteriespeichers kann ein Teil des Stroms zwischengespeichert und zeitlich flexibel abgegeben werden. Dadurch wird das Stromnetz entlastet und die Integration erneuerbarer Energien verbessert. Der erzeugte Strom und die Flexibilität des Speichers werden über spezielle Anbieter vermarktet.
Langfristig eröffnen sich Möglichkeiten für eine stärkere regionale Nutzung, beispielsweise durch lokale Abnehmer oder gemeinschaftliche Strommodelle.
Aktuell arbeiten wir mit dem Kernteam Wärmenetz Lindenberg zusammen, um die Möglichkeiten einer direkten Stromnutzung in einer Wärmepumpe für das im Wohngebiet Am Lindenberg geplante Nahwärmenetz.

Unser Ziel ist es, Klima- und Naturschutz gemeinsam zu denken und nachhaltig umzusetzen. Daher ist der Schutz von Natur und Landschaft ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Bereits in der frühen Planungsphase wurden ökologische Aspekte umfassend berücksichtigt und im Bebauungsplanverfahren durch Fachgutachten begleitet.
Denn unser Ziel ist es, Klimaschutz und Naturschutz gemeinsam zu denken. Die Photovoltaikanlage soll nicht nur sauberen Strom liefern, sondern auch einen positiven Beitrag für Natur, Landschaft und Artenvielfalt leisten.
Die Fläche unter und zwischen den Modulen wird extensiv genutzt und ökologisch aufgewertet. Durch eine angepasste Pflege entsteht ein artenreicher Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger. Auf den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln wird vollständig verzichtet.
Geplante Maßnahmen umfassen unter anderem:

Der Ausbau erneuerbarer Energien und der Schutz der biologischen Vielfalt müssen kein Widerspruch sein. Im Gegenteil: Richtig geplant und gepflegt können Photovoltaik-Freiflächenanlagen einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Biodiversität leisten.
Insbesondere im Vergleich zu intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen können die Anlagen bei geeigneter Gestaltung einen ökologischen Mehrwert bieten.

Das Projekt wird durch fachliche Gutachten begleitet. Auf dieser Basis werden gezielte Maßnahmen umgesetzt, um mögliche Beeinträchtigungen zu vermeiden oder auszugleichen. Dazu zählen unter anderem:
Die Photovoltaikanlage wird bodenschonend errichtet. Es erfolgt keine dauerhafte Versiegelung der Fläche. Regenwasser kann weiterhin versickern, und der natürliche Bodenaufbau bleibt erhalten. Die Pflege der Flächen erfolgt extensiv, beispielsweise durch Mahd oder Beweidung, angepasst an ökologische Erfordernisse.
Bestehende Landschaftselemente wie Hecken, Gehölze oder Saumstrukturen werden erhalten und – wo sinnvoll – ergänzt. So fügt sich die Anlage harmonisch in das Landschaftsbild ein.

Die Planung und Umsetzung der Photovoltaikanlage erfolgt in mehreren klar definierten Schritten. Nach der Standortprüfung und ersten Voruntersuchungen durch die Gemeinde Pöcking wurden für die Projektflächen ein Bebauungsplan sowie die erforderlichen Gutachten erstellt; dieser ist seit Oktober 2025 rechtskräftig.
Seit Juli 2025 kümmern wir uns um die Anlagenfinanzierung. Mitgliederbeteiligungen und Nachrangdarlehen exklusiv für Mitglieder stellen das Eigenkapital, ein einzuwerbendes Bankdarlehen das Fremdkapital dar.
Derzeit werden die technischen Details für die Ausführung erarbeitet. Parallel laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Anlagentechnik sowie für die Vermarktung des erzeugten Stroms. Über den Fortschritt informieren wir regelmäßig und transparent.
Geeignete Flächen werden identifiziert, geprüft und voruntersucht.
Bebauungsplan und Gutachten schaffen die rechtliche Grundlage.
Einwerbung Eigenkapital und Fremdkapital, technische Detailplanung, Ausschreibung für den Bau und Stromvermarktung werden konkretisiert.
Abläufe, Zeitplan und Koordination aller Gewerke werden festgelegt.
PV-Anlage und Speicher werden fachgerecht errichtet und angeschlossen.
Testbetrieb startet, Anlage und Speicher gehen regulär ans Netz.
Die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage verfügt über eine installierte Leistung von ca. 6 MWp. Ergänzt wird sie durch einen Batteriespeicher mit ca. 2,5 MW Leistung, der zur Netzstabilisierung und zur besseren Nutzung des Solarstroms beiträgt.
Die Modulreihen werden bodenschonend installiert und so ausgerichtet, dass eine optimale Stromerzeugung bei möglichst geringer Flächenversiegelung erreicht wird. Die technische Auslegung orientiert sich am aktuellen Stand der Technik und gewährleistet einen sicheren und langlebigen Betrieb.
2-3 Personen
Haushalte pro Jahr
CO2-Einsparung
pro Jahr
Auch ein Plus für die Natur: Unsere Anlage verbindet klimafreundliche Energieerzeugung mit echtem Mehrwert für Natur und Boden: Durch minimale, naturschonende Flächenversiegelung bleibt der Charakter der Landschaft erhalten. Blühflächen fördern Biodiversität und Insektenreichtum – als wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten. Gleichzeitig entsteht wertvoller Humus, der die Bodenfruchtbarkeit steigert und dauerhaft CO₂ bindet.
| Leistung PV | ca. 6,0 MWp |
| Leistung Speicher | ca. 2,5 MW ca. 5-6 MWh |
| Stromproduktion 1. Betriebsjahr | 6,8 Mio. kWh |
| Versorgte Haushalte / Jahr | ca. 1.900 |
| CO2-Einsparung / Jahr | 4.075 t |
| Investition PV & SpeicherStand 02/2026 | 4.340 T€ 718 €/kW |
| Laufzeit der PV-Anlage | mind. 30 Jahre |
| Annahme zu Erlösenaus Stromvergütung / Mittel über die Laufzeit | PV: 3,50 – 5,25 ct / kWh+ Speicher über Direktvermarktung |
Mit Kurznachrichten halten wir Sie über Planung, Genehmigungen, Termine und Baufortschritte auf dem Laufenden. Mitglieder erhalten zusätzlich regelmäßige und ausführliche Updates bis zur Inbetriebnahme.

Als Mitglied unterstützen Sie das Projekt aktiv und werden Teil einer starken Gemeinschaft. Mitglieder erhalten Einblick in wichtige Entscheidungen und gestalten die Entwicklung mit. Durch den Erwerb von mindestens einem Geschäftsanteil werden Sie Mitglied der Genossenschaft.

Für unsere Mitglieder besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich finanziell über ein Nachrangdarlehen zu beteiligen. Damit unterstützen Sie konkret die Umsetzung des Projekts und leisten einen direkten Beitrag zum Klimaschutz.
Wir sind Bürger*innen und Fachleute aus der Region, die erneuerbare Energien gemeinsam, transparent und demokratisch gestalten.

Die Energiegenossenschaft Pöcking eG bringt Bürgerinnen und Bürger, Kommune und Unternehmen zusammen, um die Energiewende vor Ort aktiv zu gestalten. Gemeinsam bauen wir erneuerbare Energien aus, senken CO₂-Emissionen und stärken die regionale Wertschöpfung. Nach dem bewährten Prinzip, in Projekte in unserer Heimat zu investieren, gestalten wir die Zukunft unserer Region – ganz nach dem Motto: von Pöckingern für Pöckinger.
Der Bau und Betrieb unserer erneuerbaren Energieanlage in Pöcking stärkt die regionale Wirtschaft ganz konkret. Das lokale Handwerk soll speziell vom langjährigen Anlagenbetrieb und der Anlagenpflege profitieren.
Die Pöckinger Energie eG hat sich zum Ziel gesetzt, weitere nachhaltige Projekte rund um die Erneuerbaren Energien in der Region umzusetzen.
Hier finden Sie die Satzung unserer Genossenschaft sowie weitere Infomaterialien zum Download.
Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, die Energiewende in der Region Pöcking zu unterstützen und zu partizipieren, sind wir gerne persönlich für Sie da.
Kontakt aufnehmenSollten Ihre Fragen keine Beantwortung finden, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Eine Genossenschaft ist eine von ihren Mitgliedern geführte und getragene Organisation, die auf den Grundsätzen der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung basiert. In einer Genossenschaft haben alle Mitglieder unabhängig von ihrer finanziellen Einlage gleiche Stimmrechte, was die demokratische Struktur und Gleichberechtigung innerhalb der Organisation fördert.
Uns ist es wichtig, gemeinsam mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Energiewende vor Ort zu gestalten. Eine Genossenschaft ermöglicht es, eine breite Gesellschafterstruktur mit kleinen Einlagesummen zu realisieren.
Bei einem solchen Erneuerbaren-Energien-Projekt gibt es neben den vielen nachhaltigen Vorteilen auch Risiken für den Betrieb. Diese können von außen kommen und sind praktisch nicht beeinflussbar. Dazu zählen z.B. geänderte (gesetzliche) Rahmenbedingungen, Veränderung im Bereich der Stromnetzauslastung/-kapazitäten, steigende Kosten durch Inflation oder neue Auflagen. Darüber hinaus gibt es Projektrisiken, die sich auf das jeweils einzelne Projekt beziehen, z.B. Kostensteigerungen im Bau, schlechtere Sonnenverhältnisse als prognostiziert, schlechtere technische Verfügbarkeit des Sonnenkraftwerks und Speichers oder Insolvenz eines wichtigen Partners/Lieferanten während der Bauphase.
Das Projekt birgt zahlreiche Chancen. So sichert eine Einspeisevergütung den Ertrag pro kWh nach unten ab, bei steigenden Strompreisen dagegen können sich darüber liegende Vermarktungschancen ergeben sowie der Speicher relevante Zusatzerlöse über die Stromvermarktung erwirtschaftet. Unsere Kalkulationen rechnen außerdem Preissteigerungen mit ein. Sollten diese in der Realität geringer als in unserer Prognose ausfallen, ergeben sich hieraus weitere Potentiale. Nach 20 Jahren sind die Kredite getilgt, das Sonnenkraftwerk wird aber auch nach dieser Zeit weiter betrieben werden (min. bis zu 30 Jahre), wodurch sich Gewinne ergeben, die an die Mitglieder der Genossenschaft ausgeschüttet oder in weitere Projekte reinvestiert werden können.
Immer mehr Gemeinden denken über ein Sonnenkraftwerk inkl. Speicher mit Beteiligung ihrer Bürger nach. Denn von einer Photovoltaikfreiflächeanlage profitieren aufgrund der Größe viele. Und was kann besser sein als die Menschen vor Ort an den finanziellen Vorteilen durch eine Bürgerbeteiligung teilhaben zu lassen.
Errichtet eine Kommune ein Sonnenkraftwerk mit Speicher, kann das für die Gemeindemitglieder mehrere Vorteile bringen. Indirekt über die Kommune, die Einnahmen mit Solarstrom erzielt und einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Es können aber auch günstige Stromtarife sein, die sich aus dem Engagement ergeben können (e.g. Regionalstromtarif über einen regionalen Stromanbieter).
Schließlich zahlt sich eine Bürgerbeteiligung direkt für jeden einzelnen aus. In seinem Standard „Gute Planung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen“ spricht sich der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) klar für eine direkte Bürgerbeteiligung aus.
Ziel: ca. 170 Mitglieder aus Pöcking und Umgebung
Sitz in Pöcking
Organe (lt. Satzung):
Die Genossenschaft besteht aus 3 Vorständen und 3 Aufsichtsräten. Die Generalversammlung wählt den Aufsichtsrat turnusmäßig.
Details zur Struktur und den Organen entnehmen Sie bitte auch unserer Satzung.
Die ENERGISTO eG ist seit 2014 Projektentwickler fokussiert auf Sonnenkraftwerke und Großspeicher (u.a. in einem JV mit der Firma LichtBlick); sie übernahm Ende 2023 die weitere Entwicklung des Projektes von der Gemeinde und trug interimsweise die externen Kosten der gesamten Entwicklungs- und Genehmigungsphase.
Zur Gründung der Pöckinger Energie eG Ende 2024 stellte die ENERGISTO zwei der insgesamt drei Vorstände, um bis zur Realisierung und Inbetriebnahme des Hybridkraftwerkes Ende 2026/Anfang 2027 die Pöckinger Energie eG in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Hierbei unterstützt sie v.a. im Bereich Anlagenkonzeption, Auswahl des Bauunternehmens, des Direktvermarktungsunternehmens, Anbahnung der Bankenfinanzierung, Mitgliedergewinnung und -kommunikation, Bauüberwachung und Inbetriebnahme.
Grundsätzlich gelten Sonnenkraftwerke als sicher und zuverlässig. Die einzelnen Module bestehen zum Großteil aus Glas (Anteil 80-90%) und einem Rahmen aus Aluminium. Weitere Bestandteile sind, in geringem Anteil, Kupfer und Silber in den Lötverbindungen. Die Solarzellen selbst bestehen aus Silizium. Wie bei jedem elektrischen System besteht ein geringes Brandrestrisiko. Um hier präventiv Sorge zu tragen, wird ein Brandschutzkonzept zusammen mit der örtlichen Feuerwehr für den Betrieb erstellt sein.
Mitglied werden Sie ganz einfach über unser Online-Portal. Sie benötigen dafür lediglich eine eigene, gültige E-Mail-Adresse. Klicken Sie auf „Jetzt Mitglied werden“ und registrieren Sie sich. Nehmen Sie anschließend die Zeichnung der Mitgliedschaft vor. Sie erhalten nach Abschluss der Zeichnung eine E-Mail mit den Vertragsunterlagen und Informationen zum weiteren Ablauf.
Unsere Satzung folgt grundsätzlich dem Standard des Genossenschaftsverbandes Bayern. Die Satzung ist hier hinterlegt.
Mit Ihrem Genossenschaftsanteil werden Sie grundsätzlich Miteigentümer der Pöckinger Energie eG und all ihrer geplanten Anlagen sowie zukünftig geplanter Objekte.
Sie haben zudem ein Stimmrecht im Rahmen der Jahreshauptversammlung und sind entsprechend am Ertrag der Genossenschaft selbst (nicht zu verwechseln mit einer Projektrendite) beteiligt. Sollten Sie mehr als nur einen Genossenschaftsanteil gezeichnet haben, bedeutet das auch entsprechend mehr direkte Gewinnbeteiligung am Ertrag. Sie haben aber trotzdem unabhängig von der Anzahl Ihrer Anteile nur eine Stimme bei der Jahreshauptversammlung.
Eine Kündigung, Übertragung und Verkauf seines Anteils ist möglich. Näheres regelt die Satzung.
Jedes Mitglied haftet nur in der Höhe seines Genossenschaftsanteils. Es besteht keine Nachschusspflicht.
Sie können mindestens einen (1) Geschäftsanteil erwerben, eine Begrenzung der Anteilsmenge ist nicht festgelegt. Jedoch behält sich der Vorstand und der Aufsichtsrat das Recht vor, eine im Verhältnis zum gesamten Genossenschaftskapital zu hohe Zeichnungsanfrage zu überprüfen um eine Art "Klumpenbildung" im Sinne einer ausgewogenen Verteilung der Anteile innerhalb der Mitglieder zu erhalten.
Zunächst muss der Bau und die Inbetriebnahme abgeschlossen werden, erst dann werden Erträge erwirtschaftet. Aus diesem Grund kann in den Jahren 2025 und 2026 keine Dividende ausgeschüttet werden. In den Folgejahren wird die Dividende mit etwas zeitlichem Verzug ausgezahlt, da nach dem Abschluss eines Geschäftsjahres, zunächst der Jahresabschluss erstellt (bis zum 30.6. des Folgejahres) und die Verwendung des Gewinns durch die Generalversammlung beschlossen werden muss.
Die ausgezahlten Dividenden gelten als Kapitalerträge. Die entsprechende Kapitalertragssteuer wird durch uns direkt abgeführt. Jedes Mitglied erhält jährlich eine Steuerbescheinigung, welche im Portal runtergeladen und bei der persönlichen Steuererklärung berücksichtigt werden kann.
Mit der Investition eines bestehenden Mitglieds in Form eines zusätzlichen Nachrangdarlehen gewähren Sie der Pöckinger Energie eG ein Darlehen mit sogenanntem qualifiziertem Rangrücktritt.
Bei einem Nachrangdarlehen treten im Fall der Insolvenz oder der Liquidation der Pöckinger Energie eG Ihre Forderungen auf Verzinsung und Rückzahlung Ihres eingezahlten Darlehensbetrags hinter die Forderungen aller nicht nachrangigen Gesellschaftsgläubiger (z.B. Banken) zurück.
Die Beteiligungsart eines qualifizierten Nachrangdarlehens bietet für Sie aufgrund der festen Verzinsung eine relativ hohe Sicherheit. Die Darlehenszinsen sind nicht wie bei vielen anderen Beteiligungsmodellen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien variabel und abhängig vom Ertrag. Sie erhalten also auch dann Ihre Zinsen, wenn die Sonne einmal nicht scheint.
Nein, nur weil Sie Mitglied in der Genossenschaft sind und dort Geschäftsanteile halten und/oder sich aktiv als Genosse oder Genossin beteiligen wollen, müssen Sie sich nicht in Form eines Nachrangdarlehens am Projekt beteiligen. Diese Entscheidung steht Ihnen völlig frei.
(Umgekehrt können Sie jedoch ein Nachrangdarlehen nur dann gewähren, wenn Sie auch Mitglied in der Genossenschaft sind.)
Nach Antragstellung und Annahmebestätigung wird man aufgefordert den/die Geschäftsanteile binnen 10 Tagen zu bezahlen, nach Zahlungseingang auf dem Kto der Pöckinger Energie eG wird die Mitgliedschaft bestätigt und eine Mitgliedsnummer vergeben.
In den Betriebskosten sind alle Aufwendungen enthalten, die zum Betrieb der Anlage erforderlich sind. Für die Positionen wurden Kosten angesetzt, die aus der Erfahrung mit vergleichbaren Anlagen anfallen (u.a. technische Betriebsführung, Wartungskosten, Versicherungen). In der Praxis können jedoch kleinere, unvorhergesehene Dinge dazu kommen, die aber auch weitestgehend von den Pauschalbeträgen langsfristig abgedeckt sein sollten. Des weiteren wird nach Inbetriebnahme der Anlage je nach Verwaltungsaufkommen zu entscheiden sein, inwieweit die eG zur Eigenverwaltung, neben dem gewählten Vorstand und Aufsichtsrat, in eine eigene Arbeitskraft (e.g. im ersten Schritt eine Teilzeitkraft) investieren möchte.
Die Dimensionierung der Anlage beruht primär auf den Randbedingungen der verfügbaren Fläche und Leistung des Netzanschlusses. Hieraus haben sich ziemlich genau 6 MW Peak-Leistung der Module ergeben, was die Voraussetzung im EEG für sog. Bürgerenergie-Gesellschaften darstellt. Dies erspart die Teilnahme am Ausschreibungsverfahren der BNetzA und ergibt als Einspeisevergütung den Mittelwert der vergangenen, höchsten Ausschreibungszuschläge des Vorjahres. Die Anlage erfüllt damit grundsätzlich alle Voraussetzungen dafür.